Herzlich willkommen

zur Fortsetzung der Predigt über Jesu Gleichnis vom Unkraut und

dem Weizen. ( Mt. 13, 24-30 und 36-43) Ein Gleichnis ist eine Wahrheit

Gottes erzählt in Geschichtsform. Jesus erklärte alle wichtigen Wahr-

heiten über das Königreich Gottes in Gleichnissen. Gleichnisse fordern

uns auf mitzudenken. (Mt. 13,10-17)

 

Das Unkraut im Felde Gottes, der Welt, wurde nicht von Gott oder

Jesus Christus gesät. Der Sämann war der Feind Jesu, der Teufel selbst.

 

“Der Acker  ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs.

Das Unkraut sind die Kinder des Bösen. Der Feind der es sät , ist der Teu-

fel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel.”

                                                                                                (Mt.13,38.39)

Das Unkraut sind also die noch unbekehrten Massen in der ganzen

Welt. Sie stehn, mit ihrem Vater Satan, dem guten Samen, den Erlösten,

feindselig gegenüber. Sie sind auch, was den Neuen Bund angeht, noch nicht

ein Teil des Reiches Gottes. Sie sind, wie Jesus sagt, Unkraut d.h. “Kinder

des Bösen”. Darunter sind zuallererst die unbekehrten Juden (Jn.8,43-45).

Dann die Anhänger des Islam und anderen Weltreligionen. Auch die Leiter

und Mitglieder der beiden großen deutschsprechenden Konfessionen und

ihresgleichen gehören noch zu den “Kindern des Bösen”. Sie sehen aus wie

der Weizen. Sie tun als wären sie Weizen. Der wahre Weizen oder der “gute

Same”, die Erlösten im Herrn, können den Unterschied oft nicht erkennen

bis das Unkraut sich, durch seine Werke, zu erkennen gibt . (Mt.7,15-20;

vgl Mt. 13,1-8 + 18-23) Bitte lesen Sie die angegebenen Texte zum

besseren Verständnis des Gleichnisses.

 

Das Unkraut, die noch unbekehrten Menschen der Welt, sind wie ihr

Sämann oder Vater der Teufel. Diese Menschen verstehen es möglicherwei-

se selbst nicht, daß Satan ihr Glaubensvater ist, denn er existiert für sie nicht

als eine wahre, gefährliche, Jesu ersetzende, verführerrische Realität. Für

Jesus aber war und ist der Teufel eine Realität genau so wirklich wie Sein

Vater Gott der Allmächtige. Solange die Unbekehrten, das Unkraut der

Menschheit, diese Tatsache nicht erkennen, können sie auch nicht errettet

werden. Sie bleiben weiter unwissend und darum unter Satans Macht. Die

“Erkenntnis der Wahrheit” kann sie nicht erreichen. Sie bleiben auch weiter-

hin verstrickt und Gefangene oder Knechte die den Willen Satans erfüllen.

(2. Tim. 2,25. 26) Die deutschsprechenden Menschen haben es besonders

schwer die biblischen Wahrheiten, wie diese über den Teufel und seine

Untertanen oder Kinder, zu erkennen.

 

Sehn Sie liebe Leserin und lieber Leser, der Teufel hat nur Macht

über die Menschen die die Wahrheiten Gottes nicht kennen. Die welche die

Wahrheiten des Neuen Bundes in Christi Blut erkannt haben wissen, daß

Jesus Christus dem Teufel die Macht genommen hat. Jesus hat den Teufel

am Kreuze besiegt. Das ist ja die frohe Botschaft oder das Evangelium.

So, wer die Bedingungen des Neuen Bundes in aller Liebe und Hingebung zu

Jesus durchführt wird in Jesus hineinversetzt und vom heiligen Geist in diese

und alle anderen Wahrheiten Gottes geführt  (Kol. 1,13; Eph. 1,7 und Stu-

dien 27 + 29) Die noch Unbekehrten dagegen streuben sich Gottes Wahrheiten

anzunehmen. Sie tun auch möglicherweise große Wunder und andere Zauber-

werke Satans. (Mt. 7,21-23; 2. Th. 2,8 - 12)

 

Warum scheint Gott nichts gegen diese Feinde Seines Willens zu tun?

Weil Er jedem Menschen die Möglichkeit geben will “zur Erkenntnis der

Wahrheit zu kommen”. (1. Tim. 2,4) Würde Er die Söhne und Töchter des

Bösen zu früh ausjäten lassen, hätten diese ja keine vollkommene Möglich-

keit sich zu bekehren oder “zur Erkenntnis der Wahrheit zu kommen”. Auch

ich, Pastor Bert hätte diese Möglichkeit nicht gehabt. Der Glaube an Gott

ist nun einmal eine Vorbedingung um erlöst zu werden. “Aber ohne Glau-

ben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der

muß glauben, daß er ist und daß er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.”

(Hebr. 11,6) Dieser Glaube muss natürlich gemäß dem neutestamentlichen

Willen Gottes sein. “Und wenn jemand auch kämpft, wird er doch nicht

gekrönt, er kämpfe denn recht.” (2. Tim. 2,5; vgl. Jud. 3.17.18)

 

Ich möchte auch noch einmal klarstellen, daß der Teufel der wah-

re Böse ist,. Seine Kinder, die Verführten, sind die Menschen, für die Jesus,

die Apostel und alle Erlösten und auch ich den geistlichen Kampf  kämpfen.

(2. Kor. 10,3-6; Eph. 6.10-19; 1.Tim. 6,12)

 

Darum schreitet Gott auch heute noch nicht gegen diese Seine Feinde

ein. Er wird das alles am Ende der Welt tun. Auch wird Er ohne jegliche

Fehler jedem Menschen geben was ihm gebührt, dem “guten Samen” und

dem “Unkraut”. (Mt. 13,39; Mt. 25,31.32; Jud. 14.15)

 

Ich hoffe und bete, daß Sie liebe Leserin und Sie lieber Leser an je-

nem Tag zum “guten Samen” gehören. Das ist mein allergrößtes Anliegen

und Herzenswunsch.

 

Der Apostel Paulus erklärte am Ende seines Lebens: “Ich habe den

guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben ge-

halten; hinfort liegt für mich bereit die Krone der Gerechtigkeit, die mir der

Herr, der gerechte Richter, an jenem Tage geben wird, nicht aber mir al-

lein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb haben.” (2.Tim.4,7.8.)

 

Können auch Sie das von Sich selbst sagen? Wenn nicht, müssen

Sie aber  wissen, daß die Möglichkeit für Sie nach wie vor besteht.

 

Fortsetzung in der nächsten Studie.

 

                       Mit einer lieben Umarmung     Pastor   Bert

 

Fragen die Sie nun beantworten können.

 

Studie # 82

- Was werden die noch unerlösten Menschen in diesem Gleichnis genannt ______________?

- Wer ist der Sämann dieser Menschen _____________________?

- Ist der Teufel für Jesus eine Realität _______ _______? Ist er das für Sie ______ ______?

- Was geschieht am Ende der Welt mit den guten und mit den bösen Samen ____________

_______________________________________________?

 

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                                                   (oder zur nächsten Studie)