Herzlich willkommen
zu einer Studie über einen sehr bekannten Bibeltext. Da ich nun
beinahe sicher bin, daß Sie liebe Leserin und Sie lieber Leser den Herrn
Christus und Sein Wort verstehn, werde ich einfach für Sie predigen.
Haben Sie jemals Weizen gesät?
( Mt. 13, 24-30; und 36 - 43)
(vgl. Studien # 66 + # 67 über das Königreich Gottes)
Die meisten deutschsprechenden Menschen wohnen in Ländern in de-
nen sie sich frei bewegen können. Sie können ihr Leben selbst bestimmen.
Sie können ihre Gedanken öffentlich bekannt machen, denken und tun was
sie wollen. Die Regierungen erlauben und fördern diese Freiheiten auch hier
in den USA. Man nennt diese Regierungsform eine Demokratie.
Als Erlöste im Herrn leben wir aber auch im Königreiche Gottes. Wir
sind Untertanen des Königs Jesus Christus. Er ist unser Lebensregent. Er
möchte uns umgestalten, uns Ihm ähnlich machen. Er möchte uns Seine Ge-
sinnung geben. Das geschieht durch unsere Annahme des Neuen Bundes.
Das Leben in einer Demokratie hilft insofern, daß es den Menschen
Denkübungen gibt durch die sie lernen können auch die biblischen Wahr-
heiten zu überdenken und zu verstehn.
Jesus Christus, unser Erlöser, regiert die ganze Welt. Jede Nation, je-
den Staat, jeden Ort und jede Familie.
Stellen Sie Sich einen großen Acker vor. Wenn nichts gesät wird, was
wird trotzdem wachsen? Unkraut! Es muß nicht gesät werden.
Um Weizen zu ernten, muß Weizen gesät werden. Dafür braucht man
jemand der den Weizen sät. Eine Person die willig ist den Acker einzusäen.
Meistens tun das die Bauern oder die Landwirte heute.
Die Arbeit im Königreiche Gottes wird in diesem Gleichnis Jesu mit
der Arbeit eines Landwirtes verglichen. Auch das Wort Gottes muß einge-
pflanzt werden.
Der Same, der dieses Königreich anfing wird mit einem Senfkorn ver-
glichen. (Mt. 13, 31.32) Jesus ist dieses Senfkorn oder dieser Same. “Nun
aber sind die Verheißungen dem Abraham und seinem Samen zugesprochen
worden. Es heißt nicht: “und den Samen”, als von vielen, sondern als von
einem: “und deinem Samen”, und dieser ist Christus.” (Gal. 3,16; Die Bi-
bel, Schlachter Version, 2000)
Jesus hatte und hat die volle Kraft Gottes in Sich selbst. Die Wachs-
tumskraft Gottes machte aus diesem kleinen Anfang in Bethlehem, das größte
Reich das es auf dieser Welt jemals gegeben hat oder geben wird. Es ist Seine
Gemeinde, die Menschen der Welt die sich durch Seinen Neuen Bund erlösen
ließen und auch heute noch erlösen lassen. Sie sind “der gute Same” den
Jesus gesät hat. (Mt. 13, 37.38).
Sie alle zusammen werden zu Gottes Mitarbeitern. Die Arbeiter auf
Seinem Acker, der Welt. Jeder der Erlösten hat seine Arbeit. Der Apostel
Paulus erklärte den Korinthern: “Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen;
aber Gott hat das Gedeihen gegeben. So ist nun weder der pflanzt noch der
begießt etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt. Der aber pflanzt und
der begießt, sind einer wie der andere. Jeder aber wird seinen Lohn em-
pfangen nach seiner Arbeit. Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid
Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.” ( 1.Kor. 3, 5 - 9)
Was haben Jesus und Seine Apostel gepflanzt? Guten Samen oder Un-
kraut? Sie pflanzten den guten Samen, das Wort Gottes. Wir lesen Jesu
Worte: “Das Gleichnis aber dedeutet dies: der Same ist das Wort Gottes.”
(Lk. 8, 11; vgl. Jn. 1, 1-18) Bitte lesen Sie alle Texte um Ihren Glauben
zu festigen!!
Der Apostel Petrus schrieb an die Erlösten: “Denn ihr seid wiederge-
boren nicht aus vergänglichem sondern aus unvergänglichem Samen, näm-
lich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da bleibt.” (1. Petr. 1,23; vgl.
Jn. 1,13; 3,5; Jak. 1,18 )
Wenn Sie diese Texte lesen, müssen Sie doch selbst feststellen, daß Sie,
ausser dem Worte Gottes Jesus Christus, keine Großkirchenmacht oder
sonstige Lehre benötigen um erlöst zu werden. Darum bitte ich Sie wieder in
Seinem Namen, verlassen Sie dieses Unkraut noch heute. Haben Sie Mut und
Vertrauen in den, den die Bibel das Wort Gottes nennt. Denn nur Er hat
Gottes Erlaubnis Sie zu erlösen. Nur Er ist für Ihre Sünden gestorben und
hat dadurch Ihre Schuld Gott gegenüber getilgt. Nehmen Sie doch bitte die
Bedingungen des Neuen Gottesbundes in Christi Blut an. Sie werden für
alle Ewigkeit dafür, mit allen anderen guten Samen, mit Ihrem Erretter zu-
sammen sein dürfen und nicht wie das Unkraut für alle Ewigkeit in der Höl-
le qualvoll brennen. Sie sind entweder guter Same oder Unkraut. Es gibt
keine neutralen Menschen gemäß Gottes und Jesu Wort.

Wer war das Unkraut in dieser Situation damals? (1.Mose 4,8; 1.Jn. 3,12)
Mehr über das Unkraut in der nächsten Studie.
Mit einer lieben Umarmung Pastor Bert
Fragen die Sie nun beantworten können.
Studie # 81
- Was hat das wohnen in einer Demokratie für einen Vorteil der den Glauben betrifft _____
____________________________________________?
- Wenn in einen Acker nichts gesät wird, was wird trotzdem wachsen, Weizen oder Unkraut
_____________?
- Wer wird im Gleichnis mit gutem Samen vergliechen _____________________________?
- Was ist der gute Same _______________________?