Herzlich willkommen
zu Erweckungsruf # 36 an die deutschsprachigen Menschen, die
daran interessiert sind erlöst zu werden und noch imstande sind selbst-
ständige, geistliche Entscheidungen zu treffen. Ich meine die Landsleu-
te, die die Wahrheiten der Bibel, trotz ihrer kirchlichen Gehirnwäsche
durch die evang. und kath. Kirchen, erkennen können. Es werden
hoffentlich noch einige von Ihnen sein.
Sie müssen, wie die ersten Erlösten nach jenem Pfingsttage, an der Leh-
re der Apostel festhalten. (Studie # 32) Die Ersten Glaubenden gedachten
ihres gekreuzigten und vom Tode auferstandenen Gründers, Jesus Christus,
wo und wenn sie sich trafen. (Studien # 33 + # 35; vgl. Apg. 2, 42).
Sie blieben auch beständig beim Gebet. Das ist unsere heutige These.
Das bedeutet nicht nur oder vielleicht überhaupt nicht das Modellgebet
Jesu, das “Vaterunser.”
Was bedeutet beten überhaupt?
Es bedeutet ganz einfach sich mit Gott dem Vater in Jesu Namen zu un-
terhalten Jn. 14,13.14; 16,24. Erlöste Menschen sind die Antwort Gottes
zu den Gebeten Jesus. Das würde auch Sie liebe Leserin und Sie lieber Leser,
nach dem Sie die Bedingungen des Neuen Bundes erfüllt haben, mit
einschließen.
Manche gläubige Menschen erklären, daß sie nicht öffentlich beten
können. Obwohl sie sich sonst gut verständigen können, wiederholen sie für
jeden Zweck nur das Vaterunser. Sie denken, daß der Herr sich über so et-
was freut. Sie vergessen, daß dieses Gebet nur ein Vorschlag Jesu war um
anzudeuten was ein Gebet beinhalten sollte.
Es stehn aber auch ander Gebete Jesu in der Bibel. Lesen Sie bitte z.B.
Jn. 17, Lk. 22,42; 23,34. Alles verständliche und der gegebenen Situation
angepaßte Gebete. Niergendwo lesen wir, daß die Apostel oder andere
Nachfolger Jesu das Vaterunser Wort für Wort gebetet haben.
Beteten es die Erlösten nach der Haftentlassung von Petrus und Johannes
(Apg. 4,23-31)?
Betete es Stephanus als er gesteinigt wurde (Apg. 7, 59-60)?
Nein! Deren Gebete waren auch vollkommen den Umständen angepaßt.
Die Großkirchen gebrauchen das Vaterunser wie eine Zauberformel. Sie
stehn auf, die Glocken leuten, sie sind wie in einen Rausch versetzt. Kein
Wunder sind nur sehr wenige fähig sich ehrlich, freudig und sachverstän-
dig mit Gott zu unterhalten.
Manche Gebete sind wie Einkaufslisten. Die Betenden befehlen dem
Herrn um wen Er sich kümmern soll, was Er an Nahrung zu besorgen hat,
und wie Er das am besten tun kann.
Jakobus erklärt über solche Gebete: “..ihr bittet und empfangt nichts,
weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr’s für eure Gelüste ver-
geuden könnt.” (Jak. 4,3) Lesen Sie auch bitte was die ermordeten Gläu-
bigen, die Märtyrer unter dem Altar Gottes im Himmel beteten. War es das
Vaterunser? (Off. 6,9-11)
Die Bibel erklärt auch wie man nicht beten soll (Mt 6,5-7; 23,14;
Lk. 18,11)
Jak. 5,16b “Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.”
(vgl. Apg. 12,5-17)
Gerecht vor Gott wird ein Mensch nur durch die liebevolle und buß-
fertige Annahme des Neuen Bundes. Sind Sie in diesem Sinne gerecht?
Mit einer lieben Umarmung Pastor Bert
Fragen die Sie nun beantworten können.
Studie # 36
- Was war die Bedeutung und die Ursache des Vaterunsers _________________________?
- Warum haben Jesu Apostel, oder andere Menschen im Neuen Testament, dieses Gebet
Jesu nie Wort für Wort gebetet _______________________________________________?