Herzlich willkommen
zu noch einer Studie, die das Wirken Gottes, auf Seiner
Erde, mit und durch Sein alttestamentlichesVolk darstellt.
Der Mensch wurde, was sein geistiges und geistliches Wesen angeht
in Gottes Ebenbild erschaffen. Das unterscheidet den Menschen von den
Tieren. Als Gottes Ebenbild fühlten sich Adam und Eva in Seiner Gegen-
wart sehr wohl und angenommen. Sie wußten, daß Er sie erschaffen hatte
und, daß Er darum ein noch viel höheres geistiges und geistliches Wesen war
als sie. Ihr Ebenbild mit Gott gab ihnen aber auch einige Eigenschaften Got-
tes. Sie konnten ihre eigenen Entscheidungen treffen. Die erste Entschei-
dung die Eva traf war aber die falsche. Warum? Sie war nicht Gottes Wille.
Da sie Gottes Wille kannte war was sie getan hatte eine Sünde. Menschen sün-
digen, wenn sie Gottes Willen oder Gebote zuwiderhandeln . (Eph. 2, 1.2)
Gott liebte Sein Volk, die Israeliten oder Juden, aber sie haßten Ihn
und zeigten es, indem sie Seinem Willen beständig, bis auf ganz kurze Zei-
ten zuwiderhandelten oder ungehorsam waren. Auch die Wenigen die Gott
aus ihrer Mitte gebrauchen konnte, erreichten Seine Ziele nur sehr selten.
Einige von ihnen wurden sogar umgebracht. Jeder Prophet des Alten Tes-
tamentes mußte dieses Volk der Juden ermahnen indem er ihnen Gottes
kommende Strafen für ihren Ungehorsam oder ihre Sünde ankündigte.
(z.B. Jesaja, 1, 1-20; 3. Mose oder Leviticus 26,25)
In Jesaja 1,3 +18 - 20, erklärt Gott den Israeliten: “Ein Ochse kennt
seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt’s
nicht, und mein Volk versteht’s nicht..... So kommt denn und laßt uns sehen
wer recht hat, spricht der Herr. Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie
doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Sharlach, soll sie doch
wie Wolle werden. Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut
geniessen. Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom
Schwert gefressen werden; denn der Mund des Herrn sagt es.”
Sie hatten weniger Verstand (Erkenntnis) denn ein Ochse oder ein Esel.
Hat Gott sie trotzdem weiter geliebt? Ja! Denn Seine Liebe ist die
Agape. Er wollte auch Seinen Bund, den Er Abraham geschworen hatte, zu
seinem Ende führen.
Zu zeigen, wie Er das getan hat, ist das Ziel der nachfolgenden Studien.
Von 1. Mose oder Genesis bis zu dem prophetischen Buch Maleachi
finden wir immer wieder Andeutungen die sich auf den Mittler des Neuen
Bundes beziehen. Von den Vielen möchte ich nur einige zitieren. Sie wur-
den alle in und durch den Messias der Juden erfüllt.
Es fängt mit 1. Mose, 3,15 an. Wir sprachen darüber schon in Studie #
16. Dann verspricht Gott der Herr dem Abraham: “...durch dein Geschlecht
sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, weil du meiner Stimme ge-
horcht haßt” Genesis, 22,18. Und noch einmal in 1. Mose: “Es wird das
Zepter von Juda nicht weichen noch der Stab des Herrschers von seinen
Füßen, bis daß der Held komme, und ihm werden die Völker anhangen.
(1. Mose, 49,10)
Psalm 22,2 “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
(Siehe auch Verse 18+19)
Psalm 34,21 “Er bewahrt ihm alle seine Gebeine, daß nicht eines
zerbrochen wird.”
Jesaja, 2,4 “Und er wird richten unter den Heiden und zurechtweisen
viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spies-
se zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere das
Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen Krieg zu führen.
Jesaja, 7,14 “Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben:
Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird
sie Immanuel nennen.”
Jesaja, 9,1 “Das Volk das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht,
und über denen die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.”
Jesaja, 42,1 “Siehe, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein
Auserwählter, an dem meine Seele wohlgefallen hat. Ich habe ihm meinen
Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen.”
Auch Jesaja 53 und andere Texte.
Sacharja, 3,8b..denn siehe, ich will meinen Knecht, “den Sproß”,
kommen lassen.”
Maleachi, 3,1 “Siehe, ich will meinen Boten senden, der vor mir her
den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr,
den ihr sucht; und der Engel des Bundes, den ihr begehrt, siehe er kommt!
spricht der Herr Zebaoth.”(vgl. Studien # 47 - # 48 - # 49)
Über den Text Jesaja, 2, 4 wird in der Studie # 20 noch mehr berichtet.
Wie Sie sehen sprechen die Texte die sich auf Jesus
beziehen meistens nur von dem was er für andere Völker tun wür-
de. Denn der Neue Bund würde alle Menschen der Erde, einschließlich der
Juden, unter dem gleichen Willen Gottes vereinen. Das haben die Menschen
die sich heute als Juden bezeichnen noch nicht verstanden. Sie können es
einfach nicht glauben, daß Gott durch den Juden Jesus den Alten Bund
erfüllt und aufgelöst hat. Wenn Sie liebe Leserin oder lieber Leser von jüdi-
scher Abstammung sind, müssen auch Sie erkennen, daß nur wenn Sie Jesu
Willen akzeptieren, Sie ein wahrer Jude geworden sind. Nur dann wird Gott
auch Sie als das Ziel seines Wirkens in der Welt anerkennen.
(Eph. 2, 11-22; Gal. 3, 26-29) Warum?
Nur in Jesus ist ewiges Leben. Wer nicht in Jesus ist hat das ewige
Leben nicht (Studie #22). Sein Name steht nicht im Buch des Lebens.
(Off. 20, 15; 21, 7.8; Studie # 61)
Mit einer lieben Umarmung Pastor Bert
Fragen die Sie nun beantworten können.
Studie # 18
- Warum traf Eva die falsche Entscheidung __________________________________?
- Wen vergleicht Gott mit einem Ochsen ________________________?
- Auf welches Endziel Gottes deuten einige der alttestamentlichen Texte _______________?